2007-01-26

Coverblog

Von greenyourlife @ 15:56 [ In eigener Sache ]

Hurra!greenYourLife ist seit heute(?) Montag auf der Startseite der Bluewin-Weblogs. Ruhm und Ehre! :-)

 

 

 

 

 


Weg vom Netz für 5 Minuten

Von greenyourlife @ 13:37 [ Vermindern ]

Als Zeichen gegen die Umweltverschmutzung sollen am kommenden Donnerstag, 1. Februar, für fünf Minuten jegliche Stromverbraucher ausgeschaltet werden. Aufgerufen haben anscheinen verschiedene Umweltorganisationen, allerdings habe ich bisher nur einige Blogbeiträge, aber nirgendwo eine orginale Quelle gefunden.

Auch frage ich mich, wer das denn bemerken soll. Ziel ist es zwar, Bevölkerung, Medien und Politiker aufmerksam zu machen, aber es wird kaum jemand herumgehen und zählen, in welchen Häusern kein Licht brennt.

Gut gemeint, aber eher unnütz. Vielleicht sogar ein Hoax?

[Via Gammarus Blog


2007-01-25

Review durch blogcheck

Von greenyourlife @ 14:50 [ In eigener Sache ]

blogcheck hat sich diesen Blog angeschaut und mit 73% als gut bewertet. Gelobt wurde Inhalt, Blogfrequenz und Länge der Beiträge.

Nicht durchwegs gefallen hat das Design (mir auch nicht) und dass die Beiträge etwas zu wenig persönlich sind.

An letzterem werde ich arbeiten, ein guter Punkt. Ob ich ein anderes Design wählen kann als die wenigen vorgegebenen Templates, konnte ich bisher nicht rauskriegen.


Dunkles Web ist grün

Von greenyourlife @ 10:00 [ Vermindern ]

Vor allem Röhrenmonitore - ja, ich gestehe: zu Hause ist noch einer im Einsatz -, aber auch LCD-Bildschirme reagieren mit verminderter Stromaufnahme, je dunkler die dargestellten Pixel sind.

Losgetreten hat die Diskussion eine Designfirma in den USA. ecoIron hat dazu Messungen durchgeführt, die den Effekt für verschiedene Farben belegen. Konsequenz: das Layout des Blogs wurde auf dunkel umgestellt.

GoogleWatch hingegen berechnet die eingesparte, nicht unerhebliche Energiemenge, wenn Google seine Seiten schwarz einfärben würde.


2007-01-24

Künstliches Holz

Von greenyourlife @ 12:26 [ Wiederverwenden ]

Ein Werkstoff, welcher aus einem in grosser Menge anfallendem Abfallprodukt konstengünstig hergestellt werden kann? Welcher leicht, stabil und einfach bearbeitbar ist? Der zur Entsorgung einfach in Wasser aufgelöst werden kann?

Tönt wie ein Traum, aber iwood, wie das Material genannt wird, gibt es. Noch nicht dem Forschungsstadium entsprungen, können bereits heute Prototypen hergestellt werden. Wie mir Inhaber Christoph Affentranger, Preisträger der W. A. de Devirgier Stiftung, geschrieben hat, wird es noch einige Zeit dauern, bis das Verfahren marktreif ist. Würden Investoren gefunden, könnte der Prozess sicher beschleunigt werden.

Wo ist der Geldgeber, der das Potential erkennt? Nicht nur das Web 2.0 ist lukrativ


2007-01-23

Promi-Chat

Von greenyourlife @ 13:41 [ Allgemeines ]

Schon etwas her, aber immer noch interessant, was Prominente aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in verschiedenen Chatsessions, organisiert vom Blick, zu sagen hatten.

  • Simonetta Sommaruga, Ständerätin und Präsidentin Stiftung Konsumentenschutz (Chatprotokoll)
  • Stefan Bürki, Mitglied Geschäftsleitung McDonald's Schweiz (Chatprotokoll)
  • Gabi Hildesheimer, Geschäftsleiterin der ÖBU (Chatprotokoll)
  • Patrick Frey, Kabarettist und Moderator Public Eye of Davos (Chatprotokoll)
  • Michael Kaufmann, Mister EnergieSchweiz (Chatprotokoll)

Frage und Antwort des Tages:

"Gärtner, Yves, Kaufdorf: Kann man denn mit Komik Probleme lösen? Werden da nicht die seriösen Ansätze erstickt?

Patrick Frey: Mit Komik kann man vermutlich keine Probleme lösen. Aber ich denke mal, seriöse Ansätze zu Problemlösungen werden nicht zuallererst von Komikern unterdrückt. Dafür gibt es doch Bomben und Raketen. Oder Geld."

Das ganze wurde übrigens im Rahmen des Adventskalender nachhaltige Entwicklung veröffentlicht, welcher seit ein paar Jahren existiert.


2007-01-22

Fair reisen

Von greenyourlife @ 13:41 [ Allgemeines ]

Ist es überhaupt möglich nachhaltig zu reisen? Ja, meint der Verein Ökologischer Tourismus in Europa und zeigt auf seiner Website wie man das Reisen sozial- und umweltverträglich gestalten kann.

Aspekte wie Planen & Informieren, Entdecken & Aufspüren, Suchen & Buchen werden ebenso ausgeleuchtet wie Wegfahren & Ankommen, Schlafen & Speisen oder Auszeichnen & Kontrollieren.

Die 24-seitige Broschüre - hier als PDF herunterladbar - fasst alle Bereiche des Fair-Reisens zusammen und beinhaltet auch viele Links zu entsprechenden Organisationen oder Anbietern.


2007-01-19

Mitarbeiter zur Nachhaltigkeit motivieren

Von greenyourlife @ 13:30 [ Allgemeines ]

Wie kriegt man seine Mitarbeiter dazu, sich im Berufsleben nachhaltig zu verhalten? Nicht nur die gesteigerte Wahrnehmung in der Öffentlichkeit verbunden mit der Sorge um das Image motiviert heute Unternehmen, sich umwelt- und sozialverträglich zu verhalten, sondern auch das aufkommende Thema Corporate Social Responsibility (CSR) sowie finanzielle Vorteile durch erzielbare Einsparungen.

MIMONA ist eine Datenbank mit über 500 Praxisbeispielen, wie deutsche Unternehmen ihre Mitarbeiter zu mehr Nachhaltigkeit motivieren. Beispiele:

  • die Mitarbeiter eines Hotels erhalten ein Jahresabonnement für den lokalen öffentlichen Verkehr
  • eine Möbelfirma führt die Viertagewoche im Schichtbetrieb als Familienförderung ein
  • seit ein paar Jahren verleiht eine Brauerei eine Rente als Preis für besonders ökologische, soziales und ökonomisches Handeln an Mitarbeiter, Journalisten, Externe und Lieferanten
Alle Praxisbeispiele sind im Detail beschrieben und animieren zum Nachahmen. Warum nicht den Verantwortlichen in der eigenen Firma aufmerksam machen?

2007-01-18

Landwirtschaft heute und vor 100 Jahren

Von greenyourlife @ 13:07 [ Allgemeines ]

Das vom Bundesamt für Statistik herausgegeben Merkblatt "Umbrüche in der Landwirtschaft. Beobachtungen aus 100 Jahren landwirtschaftlicher Betriebszählung" fasst die enormen Veränderungen im Agrarbereich zusammen:

  • Abnahme der Betriebe und darauf Beschäftigten um drei Viertel
  • die bewirtschaftete Fläche hat sich um ca. einen Fünftel verringert
  • die durchschnittliche Fläche eines Betriebes hat sich vervierfacht
  • die Anzahl Rindviecher ist um 10% gestiegen
  • 1905 haben 41% in der Landwirtschaft gearbeitet, heute sind es 5%
  • vor hundert Jahren brauchte ein Mann 20 Stunden, um eine Hektare von Hand zu mähen, heute geht das mit der Maschine in 40 Minuten
  • der Ertrag auf einer Hektare ist um den Faktor 3.5 gestiegen
Weitere Statistiken können im PDF-Dokument nachgelesen werden.

2007-01-17

Natürlicher Strahlenschutz

Von greenyourlife @ 10:31 [ Vermindern ]
Hans-U. Jakob von gigaherz.ch, umstrittener Aktivist wider Elektrosmog, beschreibt im Natürlich 1-2007 eine interessante Eigenschaft von Efeu. Form und Grösse der Blätter entsprechen einer idealen Empfangsantenne für 1800 MHz-Mobilfunkstrahlung. Dadurch schirmt ein dichter Bewuchs scheinbar mit mehr als dem Faktor 10 ab. Eine serbelnde Pflanze könnte auf eine hohe Strahlenbelastung hinweisen.

Eine bewachsene Fassade bietet also nicht nur fürs Auge etwas, sondern stellt auch einen Schutz gegen elektromagnetische Strahlung in einem bestimmten Frequenzbereich dar. Natürlich verschlechtert sich dadurch auch der Empfang des Mobiltelefons im Haus, aber dort hat man ja üblicherweise das Festnetz zur Verfügung.

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